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Sichere Onlinebanking-Verfahren

Welche sicheren Verfahren gibt es für das Online-Banking?

Onlineverfahren für das sichere Onlinebanking

Girokonten Ratgeber Onlineverfahren

Kontoführung per PC ist heute selbstverständlich. Selbstverständlich ist auch, daß die Kreditinstitute ihren Kunden sichere Verfahren zur Verfügung stellen. Wir empfehlen Ihnen diese drei Möglichkeiten:

  • HBCI:
    Der Kunde braucht die HBCI-Software, eine Chipkarte und einen Kartenleser. Für eine Überweisung steckt er die Karte in das Lesegerät, gibt die Karten-Pin ein und autorisiert sich damit online. Die Karte fügt der Transaktion eine elektronische Signatur zu. Das Lesegerät verfügt meistens über eine eigene Tastatur, so dass ein Betrüger die Eingaben nicht mit einem Programm mitlesen kann. Kleiner Nachteil: Der Nutzer muss das Kartenlesegerät kaufen. Es kostet je nach Ausführung 20,- bis 120,- Euro.
  • mTan:
    Um eine Überweisung auszuführen, klickt der Kunde die Funktion „mobile Tan“ an. Er erhält nach wenigen Sekunden eine SMS mit einer Tan auf sein Handy. Dafür meldet sich der Kunde an und legt fest, auf welche Handynummer die jeweilige Tan geschickt werden soll. Für eine Überweisung wählt der Kunde die Funktion mTan aus und erhält unmittelbar eine SMS mit der Tan und den Überweisungsdaten, um mit diesen Daten seinen Auftrag zu bestätigen.
  • eTan plus:
    Dieses Verfahren funktioniert wie die eTan, doch diese wird aus den Transaktionsdaten und einem geheimen Schlüssel in der Karte errechnet. Der Kunde erhält eine persönliche Identifikationsnummer (Pin), einen vom PC unabhängigen Taschenkartenleser und eine Chipkarte der Bank. Für Überweisungen wird die Bankkarte vom Kartenleser eingelesen und die Pin eingegeben. Der Kartenleser errechnet eine Transaktionsnummer, die wiederum als Tan in den PC eingegeben wird. Manche Banken berechnen für den Kartenleser eine Gebühr von ca. 12,- Euro.

Nur eingeschränkt sicher sind die iTan- und eTan-Verfahren. Bei der iTan erhält der Kunde eine nummerierte Tan-Liste von seiner Bank. Für Überweisungen verlangt die Bank zur Bestätigung eine dieser Tans. Bei der eTan wird die Bankkarte mit dem Chip in einen Kartenleser gesteckt, mit dessen Tastatur der auf der Überweisungsseite angegebene Bankcode übertragen wird. Das Display zeigt anschließend die Tan-Nummer zur Bestätigung der Überweisung.

Die technischen Verfahren der Banken bieten ein hohes Maß an Sicherheit. Doch auch die Betrüger gehen mit der Zeit und versuchen an iTans durch Schadprogramme auf PCs heranzukommen, oder machen sich die Verbreitung der Smartphones zu nutze und versuchen mTans zu erbeuten.

Bleiben Sie also wachsam, weitere Hinweise finden Sie auch hier.

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